Jetzt für die Nachrüstung rüsten
Rudolstadt/Berlin, 28.10.2025. Mit mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, rund 60 Ausstellern und einem durchweg positiven Echo ist die erste HEIKOM, die neue Fachmesse für digitales Energie- und Gebäudemanagement, am Nachmittag des 23. Oktober in Erfurt zu Ende gegangen. Veranstalter DEUMESS e.V. zieht ein ausgesprochen positives Fazit der beiden Messetage: Die neue Plattform für Sensorik und Vernetzung, Datenerfassung und -nutzung, Energie-Software und damit verwandte Services für die Immobilienwirtschaft hat die Erwartungen übertroffen. Die erste HEIKOM bietet damit eine zukunftsweisende Grundlage für den weiteren interdisziplinären Austausch rund um den digitalisierten Gebäudebetrieb, sowohl durch die zahlreichen gewonnen persönlichen Kontakte als auch durch bereits für den Oktober 2027 geplante Folgeveranstaltung.
Messdienste entwickeln sich weiter und sind offen für Partnerschaften
„Ich sehe, dass sich unsere Branche weiterentwickelt und neugierig auf die Herausforderungen und Möglichkeiten zugeht, die die Anforderungen an moderne Gebäude mit sich bringen“, begrüßte Hartmut Michels, Vorstandsmitglied des DEUMESS e.V., die Besucher zum Beginn des ersten Messetages. „Vernetzung und Partnerschaften zwischen dem klassischen Messdienst und neuen, digitalen Playern sind das Gebot der Stunde. Gemeinsam können sie Services anbieten, die viele Mehrwerte für Immobilieneigentümer und -nutzer schaffen und so ihr Tätigkeitsfeld.“ Er sehe, dass durch Veranstaltungen wie die HEIKOM aus solchen Partnerschaften und dem Austausch miteinander ein einzigartiges Ökosystem entstehe, voller Innovation, voller Motivation und Gestaltungswillen.
Aussteller-Spektrum vom Sensor über den digitalen Heizungskeller bis zur integrierten Energieversorgung
Neben Fachgesprächen, Vorträgen, Techniktrends und virtuellen Realitäten bot die HEIKOM vor allem eine hohe Qualität des fachlichen Austauschs in der Branche. Auf Ausstellerseite reichte das Spektrum von etablierten Branchengrößen wie Engelmann, Qundis, Vodafone, Ei Electronics, Aareon oder Sontex über innovative mittelständische Anbieter wie Lorenz, Kugu Home, Arasys, Green Fusion, Metr, Einhundert Energie, Smart Red oder Baeren.io bis hin zu spezialisierten Unternehmen und Start-ups wie Craft-IT, Pionierkraft, Sensaru, Triowatt, Othermo oder Hosenso.
Gebäudedaten für die Zukunftsfähigkeit des Immobilienbestandes
Auch politisch war die Messe prominent besetzt: Steffen Schütz, Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur, hob in seiner Eröffnungsrede die besondere Bedeutung von Gebäudedaten und digitaler Infrastruktur für die Zukunftsfähigkeit des Immobilienbestands hervor. Es sei auch Aufgabe der Politik, dafür die entsprechenden regulatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Minister nahm sich im Anschluss Zeit für einen ausführlichen Messerundgang und intensive Gespräche mit den Ausstellern und im Start-up-Bereich.
Enger Austausch zwischen etablierten Playern und PropTechs
Als Erfolg erwies sich auch die Start-up-Area der HEIKOM. Gemeinsam mit dem Innovation-Hub Blackprint bot DEUMESS dort Unternehmen aus dem PropTech-Bereich eine eigene Bühne. Das Konzept, das auch die PropTech-Pitches auf der Hauptbühne umfasste, erwies sich als rundum überzeugend. Das betonte auch Orla Nolan, Managing Partner und COO bei Blackprint: „Die Energie in der Halle war beeindruckend. Man spürte förmlich den Innovationsgeist. Zwischen etablierten Unternehmen und PropTechs fand ein intensiver, ehrlicher Austausch statt. Genau dafür steht auch blackprint: Brücken bauen, Impulse setzen und die Transformation der Branche aktiv gestalten. Auf der HEIKOM wurde deutlich, dass beide Seiten an einem gemeinsamen Ziel arbeiten: die Zukunft der Bau- und Immobilienbranche innovativ, nachhaltig und vernetzt zu gestalten. Das Thema PropTech war hier perfekt platziert, beide Seiten haben sichtbar voneinander profitiert.“
Zentraler Marktplatz für Fachvorträge und Abendveranstaltung
Eine weitere Besonderheit der HEIKOM war das durchgängig moderierte Bühnenprogramm auf dem ins Messegeschehen integrierten Marktplatz. Insgesamt 20 Fachvorträge und damit verbundene Diskussionspanels beleuchteten Themen wie Mieterstrom, digitale Verbrauchserfassung, Abrechnungssysteme und intelligente Steuerungslösungen. Einen atmosphärischen Höhepunkt bildete die exklusive Abendveranstaltung am ersten Messetag: Mit einem ausverkauften Kontingent von 500 Tickets bot sie bei kulinarischem Rahmen und kurzweiligem Bühnenprogramm viel Raum für persönliches Networking und den informellen Austausch unter Branchenkolleginnen und -kollegen.
HEIKOM 2027 bereits in Planung
„Die HEIKOM 2025 war ein voller Erfolg für uns“, resümiert DEUMESS-Vorstand Hartmut Michels. „Sie hat uns den Zukunftswillen der Branche und die Möglichkeiten durch Vernetzung einmal mehr vor Augen geführt und damit auch die Relevanz von Messdienstleistung, die für das Immobilienmanagement der Zukunft weiter wachsen wird. Auf diesem Erfolg werden wir jetzt aufbauen. Mein ausdrücklicher Dank gilt darum allen Partnern und Ausstellern der HEIKOM 2025, insbesondere den beiden Premium-Sponsoren Engelmann und Qundis.“
Die nächste HEIKOM findet am 13. und 14. Oktober 2027 erneut in Erfurt statt. Zuvor trifft sich die Branche beim 12. DEUMESS Fachkongress am 5. und 6. Mai 2026 in Würzburg.
Rudolstadt/Berlin, 25.08.2025. Die neue Fachmesse HEIKOM für digitales Energie- und Gebäudemanagement stößt in der Branche auf viel positive Resonanz. Mit annähernd 60 Ausstellern ist die Fläche der Messe, die am 22. und 23. Oktober 2025 in Halle 1 der Messe Erfurt stattfindet, komplett ausgebucht. Veranstalter ist der DEUMESS e.V., das Netzwerk mittelständischer Unternehmen der Energie- und Immobilienbranche.
Die Messe richtet sich an Entscheider und leitende technische Mitarbeiter von Wohnungsunternehmen und -verwaltungen, Facility-Management, großen Architektur- und Planungsbüros und natürlich Sub- und Smart-Metering-Anbietern. Der Event bringt etablierte Anbieter und Startups rund um die Nutzung von Gebäude- und Energiedaten zusammen und bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Fachvorträgen, Diskussionen, virtuellen Technologien und einer Abendveranstaltung. Die Veranstalter erwarten über 1.000 Gäste auf der HEIKOM.
Unterstützt wird die Messe von zwei starken Premium-Sponsoren: Qundis und Engelmann Sensor. Beide Unternehmen zählen zu den technologischen Größen für Messtechnik und Digitalisierung im Immobilienbereich in Deutschland.
Digitale Innovationen stehen im Zentrum
Passend zum Leitthema Digitalisierung ist der politische Impulsvortrag: Steffen Schütz, Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur, spricht am ersten Messetag zur Rolle von Daten und Digitalisierung im Gebäudebereich.
Wie das in der Praxis aussehen kann, präsentiert das Startup Smart Cave am Stand des Fraunhofer Instituts Fokus: Das sogenannte HEIKOM-Haus ist ein virtuell begehbares Mehrfamilienhaus, das moderne Messtechnik und die Integration eines zukunftsfähigen Energiesystems zeigt. Die immersive Virtual-Reality-Installation erlaubt einen praxisnahen Einblick in die Gebäudetechnik der Zukunft – ganz ohne VR-Brille.
Darüber hinaus präsentieren die Aussteller Entwicklungen rund um Sensorik, Erfassung und Messgeräte, Abrechnung und Transparenz von Energieverbrauch und -flüssen, die Digitalisierung von Anlagen zur Wärme- und Warmwassererzeugung, die Einbindung von Mieterstromkonzepten sowie Rauchwarnmelder.
Breites Bühnenprogramm und Startup-Area
Das begleitende Bühnenprogramm der Messe gliedert sich in fünf thematische Schwerpunkte mit insgesamt 20 Vorträgen und mehreren Diskussionspanels. Im Fokus stehen dabei Mieterstrom, innovative Softwarelösungen, die intelligente Datenerfassung und Aufbereitung, intelligente Technologien für Steuerung und Auftragsabwicklung sowie die Proptech-Pitches am Ende des ersten Messetages.
Dort setzen Startups einen weiteren Innovationsfokus auf der HEIKOM: Mit dabei sind Termios, Othermo, Metr, Oracom, Sensaru, Thop Energie Innovationen, Messmonteure, Hosenso und Triowatt. Ihre Lösungen aus dem Proptech-Bereich drehen sich unter anderem um die thermisch-hydraulische Optimierung, die digitale Steuerung von Heizungsanlagen sowie um intelligente Sektorenkopplung.
„Die HEIKOM entwickelt sich exakt so, wie wir es uns erhofft haben: als ein zentraler Event für digitales Energie- und Gebäudemanagement in Deutschland. Das breite Interesse zeigt, wie sehr der Bedarf an Austausch, Innovation und Vernetzung in diesem Bereich gewachsen ist“, sagt Hartmut Michels, Vorstandsmitglied bei DEUMESS. „Wir bringen hier Akteure zusammen, die bisher oft getrennt gedacht haben: Sensorik, Datenlieferanten und Softwareunternehmen, Wärme- und Stromversorgung und Mobilität. Genau diese Integration ist der Schlüssel für moderne, energieeffiziente und lebenswerte Immobilien.“
Weitere Informationen sowie Tickets zur Messe unter www.heikom.net.
Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Das Gesundheitsministerium hat bereits zum 24.06.2023 die Trinkwasserverordnung neu strukturiert und die Anforderungen der EU-Trinkwasserrichtlinie berücksichtigt und in nationales Recht umgesetzt.
Die novellierte Trinkwasserverordnung sieht unter anderem die Einführung eines risikobasierten Trinkwasserschutzes vor, führt neue Parameter ein und legt niedrigere Grenzwerte für Schadstoffe wie Chrom, Arsen und Blei fest. Betreiber von Wasserversorgungsanlagen werden außerdem verpflichtet, alte Bleileitungen stillzulegen oder auszutauschen.
All diese Anforderungen treffen primär die Wasserversorger, die bis zur Übergabestelle an die Hauswasseranlage Verantwortliche sind. Für die Eigentümer und Gebäudebetreiber gibt es ebenfalls einige Punkte, die beachtet werden müssen, da diese für die Wasserqualität ab dieser technischen und rechtlichen Schnittstelle verantwortlich sind.
Mit der neuen TrinkwV wird eine neue Strategie verfolgt. Es sollen Schadstoffe nicht nur kontrolliert werden, sondern die Wasserversorger sind verpflichtet, frühzeitig potentielle Risiken und Gefahren für die Wasserversorgung zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Die Strategie basiert auf einer Risikoabschätzung in Bezug auf die gesamte Wasserversorgungskette: von der Wassergewinnung und Wasseraufbereitung über die Speicherung und Verteilung bis hin zur Trinkwasserentnahme aus dem Wasserhahn.
Im besten Fall werden so potentielle Gefahren frühzeitig erkannt und bereits Maßnahmen ergriffen, bevor irgendwelche Belastungen auftreten. Die Umsetzung eines solchen Konzeptes muss von den jeweiligen örtlichen Wasserversorgern bis zum 12.01.2029 erfolgen.
Die für den Verbraucher gemäß§ 45 TrinkwV bestimmten Angaben sind vom Betreiber der Wasserversorgungsanlage auf der Wasserjahresabrechnung in Textform anzugeben. Außerdem muss der Betreiber der Wasserversorgungsanlage über eine Internetseite, auf die der Verbraucher in der Abrechnung hinzuweisen ist, die in§ 46 TrinkwV genannten Informationen über Wassergewinnungsanlage, Wasserqualität, Wasserhärte usw. erteilen.
Gemäß § 17 TrinkwV müssen bis zum 12.01.2026 Trinkwasserleitungen oder Teilstücke von Trinkwasserleitungen aus dem Werkstoff Blei nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik entfernt oder stillgelegt werden. Blei ist auch in geringer Konzentration gesundheitsschädlich. Wenn Wasser durch solche Leitungen fließt, wird der hierfür geltende niedrige Grenzwert von 0,01 mg/I Trinkwasser in der Regel überschritten. Die Bleileitungen müssen deshalb nun innerhalb der Übergangsfrist bis 12.01.2026 ausgetauscht werden.
Mit dieser Vorschrift kommen erhebliche Kosten auf Teile der Wohnungswirtschaft, insbesondere auf Eigentümer von historischen und auch denkmalgeschützten Gebäuden zu, denn die bleihaltigen Leitungen sind meist nach der oben genannten Schnittstelle zu finden.
Wie bei solchen Regelungen üblich, hat der Verordnungsgeber Übergangsfristen geschaffen, weil nicht immer sichergestellt sein kann, ob innerhalb dieser Übergangsfrist Bleileitungen tatsächlich stillgelegt bzw. ausgetauscht werden können. Allerdings setzt eine Übergangsregelung immer einen schriftlichen Antrag an das zuständige Gesundheitsamt voraus, dem entsprochen werden wird, wenn der
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Die Trinkwasserverordnung schreibt schon seit ihrer Überarbeitung im Jahr 2011 die regelmäßige Kontrolle der Wasserqualität auf Legionellenbefall vor, weil die ubiquitär vorkommenden Stäbchenbakterien in hoher Konzentration ein Gesundheitsrisiko für Menschen darstellen können.
Zusammengefasst gilt seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung nun folgendes: